Rezension: „Die Gezeiten gehören uns“ von Vendela Vida

San Francisco Mitte der 1980er, vor der großen Gentrifizierung durch Silicon Valley: Eine Mädchenclique an der Schwelle zur Teenagerzeit, die erste verwirrende Erfahrungen mit der Liebe sammelt. Soweit so normal, wäre da nicht das Ereignis, an dem sich Freundschaften entzweien, und ein soghaftes Narrativ des Ausbrechens und Erwachsenwerdens in Bewegung gesetzt wird, und das die … Weiterlesen Rezension: „Die Gezeiten gehören uns“ von Vendela Vida

Rezension: „Die Feuer“ von Claire Thomas

Dies ist der Versuch einer Rezension in einer verstörenden Zeit, die mich so manches an meiner Normalität hinterfragen lässt. Gleichzeitig spüre ich den Wunsch nach Stabilität, die mir mein Alltag und die angesichts der Ereignisse so unwichtig wirkenden Sorgen und Gedanken, mit denen sich mein Kopf täglich beschäftigt, bieten. Und damit erkenne ich mich sehr … Weiterlesen Rezension: „Die Feuer“ von Claire Thomas

Rezension: „Das Vorkommnis“ von Julia Schoch

Eine autofiktionale Auseinandersetzung mit den Geheimnissen innerhalb einer Familie, die weit in die Vergangenheit reichen und die sicher geglaubten Beziehungen zu denen, die uns am nächsten stehen, infrage stellen. Worum geht es? In dieser autofiktionalen Erzählung setzt sich die Erzählerin, eine Schriftstellerin, mit einer verschwiegenen Adoption, Familiengeheimnissen, und ihrer Familienbiografie vor dem Hintergrund der deutsch-deutschen … Weiterlesen Rezension: „Das Vorkommnis“ von Julia Schoch

Rezension: „Mond des verharschten Schnees“ von Waubgeshig Rice

Der Roman "Mond des Verharschten Schnees" von Waubgeshig Rice hat einen nachhaltigen Leseeindruck bei mir hinterlassen. Zum Einen, weil es eines der raren Bücher ist, die nach dem Lesen einen Geruch in meiner Nase hinterlassen haben, eine Art Erinnerung an Gerüche und Geschmäcker, die man sich beim Lesen vorstellt, ähnlich wie Bilder, die vor dem … Weiterlesen Rezension: „Mond des verharschten Schnees“ von Waubgeshig Rice

Buchrezension: „Weather“ von Jenny Offill

Lizzie ist eine Bibliothekarin ohne traditionellen Studienabschluss, die sich dazu berufen fühlt und durch ihren Job in die Lage versetzt wird, anderen Menschen psychologischen Beistand zu geben. Als ihre frühere Mentorin und heutige berühmte Gastgeberin eines Klima-Podcasts, Sylvia, sie zum Beantworten der Zuhörer*innenpost einstellt, gerät ihre sorgsam stabilisierte Welt ins Wanken. Während sich Linke in … Weiterlesen Buchrezension: „Weather“ von Jenny Offill